Ein Leben an den heißen Schwefelquellen Italiens

Es ist doch so,

unser Wohnmobil ist recht eng. Knapp fünf Quadratmeter begehbare Fläche, ein Alkoven in dem die Kinder und ich Platz zum schlafen finden und ein Doppelstockbett für Peter und als Spielfläche.

Darüber hinaus haben wir eine Essecke, bestehend aus zwei Bänken an einem Tisch und einem, am Tisch festgeklemmten, Stühlchen für Johanna. Auf der Bank finden jeweils zwei Leute Platz und das heißt, es ist gerade genug für uns fünf. Auch haben wir für draußen nur vier Stühle dabei. Unser Bad ist so groß, dass normal Gebaute normal darin stehen können, jedoch keine große Bewegungsfreiheit haben. Und zu guter Letzt sind in den Papieren genau fünf Sitzplätze eingetragen, nicht sechs.

Wäre heute der 1. April hätte ich geschrieben dass wir noch ein Baby bekommen. Das wäre ein netter Aprilscherz gewesen. Die Wahrheit aber ist: Wir bekamen Besuch.

Einen Tag vor Sylvester begaben wir uns mittags zum Flughafen Lamezia Terme um meinen Bruder abzuholen. Wir hatten die Farmarbeit erfolgreich beendet und waren bereits zwei Tage vorher zu den Termen von Caronte gefahren um zu sehen ob dieser Platz sehenswürdig für unseren Gast sei und entschieden uns klar dafür.

Am Flughafen angekommen waren die Kinder bereits ganz aufgeregt und wir suchten einen Platz von dem aus wir einen guten Blick auf das Rollfeld hatten. Und tatsächlich sahen wir den Flieger landen. Mich überkam ein Gefühl von Freude. Seinen ersten Gast auf Reisen zu empfangen ist etwas ganz besonderes da man nicht weiß, wie sich das Zusammenleben gestalten wird. Aber wir waren gespannt und offenherzig.

Christopher kam nach einer gefühlten Stunde aus dem Ankunftsbereich und hatte auch das mineralische Anti-Flohmittel aus Deutschland mitgebracht.

Da wir unser Mittagessen aufgrund des Abholens nach hinten verschoben hatten entschieden wir uns einen Platz zu finden an dem wir schnell Nudeln mit Tomatensoße kochen würden. Gesucht, gefunden. Wir standen auf einem riesengroßen Parkplatz eines Centro Commerciale welches allerhand verschiedene Geschäfte für uns bereit hielt.

Der Platz war in sofern praktisch gewählt als das ein anschließender Einkauf folgte.

Es war bereits dunkel als folgendes passierte:

Eine ganz besondere Begegnung

Es war spät und wir hatten einen vollen, anstrengenden Tag hinter uns. Ich fühlte mich müde und unser Gast war vor einigen Stunden bei uns angekommen. Das Wohnmobil war voll beladen mit Einkaufssachen und alle Sitze zum ersten mal belegt. Unser Gast saß auf dem, in den Papieren nicht eingetragenem, sechsten Sitzplatz und wir unterhielten uns gerade über unsere Wünsche und Vorstellungen für die Zeit des Zusammenseins.

Wie passend zur folgenden Erfahrung, dass Christopher sagte, er wünsche sich ein feeling für unser Leben im Wohnmobil zu bekommen.

Peter saß am Steuer und ließ sich vom Navi Richtung Terme Caronte leiten. Mein Gehirn war mit anderen Dingen beschäftigt sodass ich mich entschied ihn nicht zu navigieren obwohl ich den Weg bereits auswendig konnte.

Wieder ein mal standen wir vor einer schmalen Straße als Christopher noch sagte er habe ein Schild mit LKW verboten gesehen und Peter daraufhin entgegnete wir wären ja gar kein LKW… Also rüber über die wackelige Brücke und rein ins schmale Vergnügen.
Da wir die Erfahrung mit zu schmalen Straßen schon des öfteren gemacht hatten bat ich Peter rückwärts raus zu fahren und einen anderen Weg zu nehmen. Er entschied sich dagegen.

Der Weg war geprägt von Schlaglöchern, herunter hängenden Ästen und wenig Aussicht aufgrund des Abendlichts als plötzlich, mal wieder, ein Tunnel vor uns auftauchte den wir beim besten Willen nicht passieren konnten da wir uns sonst den Alkoven abgeschnitten hätten.

Chrissi stieg also aus um Peter irgendwie in eine Einmündung zu leiten als mal wieder von vorne Scheinwerfer zu sehen waren. Prima! Das kennen wir ja schon. Also ruhig bleiben und einfach sein Ding durchziehen. Was mich jedoch wunderte war, dass das ankommende Auto nicht hupte. Waren wir hier doch in Italien!?

Der Fahrer des Autos stieg aus und sofort wurde klar: Wir haben es mit den Carabinieri (ähnlich Polizei) zu tun. Ich weihte sofort die Kinder ein, dass ich ins Bad verschwinden würde sofern sie unsere Papiere sehen wollten, denn ein Mensch zu viel an Bord wäre ungünstig (Jaja, ich weiß- Vorbildfunktion). Lustigerweise hatten Chrissi und ich im Vorfeld miteinander gewitzelt dass die Strafe der Polizei wegen einer sechsten Person wohl nicht so teuer wäre, wie das anzumietende Auto für den Zeitraum.

Der junge Polizist konnte englisch was in diesem Fall sehr von Vorteil war und fragte uns, was wir denn hier machen würden. Nachdem Peter die Situation erklärte und weiterhin versuchte den Wagen zu wenden wurden wir gefragt wohin wir denn fahren wollten. Daraufhin kam ein kurzes knappes Follow us!

Immer noch unklar warum wir der Polizei folgen sollten, taten wir dies natürlich. Das Polizeiauto fuhr Richtung Tunnel los. Sie verstanden offensichtlich nicht unser Tunnelproblem und die Männer riefen ihnen hinterher, dass wir ja eben nicht da durch passen würden. Sie verstanden und drehten um.

Wir mussten uns nur am Blaulicht orientieren. Zwischenzeitlich hielten sie sogar am Straßenrand an und warteten auf uns wenn der Alte nicht so schnell vorwärts kam wie sie selber, mit ihrem kleinen Fiat. Da wir die Orientierung bereits verloren hatten, waren wir die ganze Zeit über unsicher wo sie uns hinführen würden. Terme? Wache? Sonst wo hin?

Sie brachten uns tatsächlich zur Terme und wollten auch keine Papiere sehen, geschweige denn Menschen zählen. Sie wollten uns Touris einfach nur helfen. Stiegen mit aus und zeigten uns den kostenfreien Badebreich und wo wir unser Womo parken könnten. Dann fuhren sie weiter. Und wir drei Erwachsenen saßen da und konnten es nicht glauben. Die Carabinieri hatten uns 15km weit geführt damit wir gut ans Ziel kommen würden.

Wir waren geplättet von dieser Hilfsbereitschaft und dankbar für unsere kurzweiligen Wegbegleiter.

Was für ein interessanter Einstieg für unseren Gast. Was für ein netter Auftakt in die gemeinsame Woche.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit kleinen Einkaufs -und Wasserauffüllunterbrechungen fast komplett an der Terme.

Ein Leben an den heißen Schwefelquellen ItaliensDer Ort ist wunderschön. Umgeben von hohen Bergen ist es jederzeit möglich ein Vollbad in der natürlichen Quelle zu nehmen. Man kann sich in ca. 39 Grad Wärme suhlen solange man will. Das Wasser ist sehr schwefelhaltig und riecht nach faulen Eiern. Auch die Haare riechen nach dem baden. Allerdings aushaltbar.

Die Flöhe mochten den Geruch offenbar auch nicht und verschwanden innerhalb kürzester Zeit. Zwar zog ich unser Beseitigungsprogramm noch einige Tage durch aber wir erhielten keine neuen Bisse. Hoffen wir, dass es jetzt anhält, denn nach zwei Wochen schlüpfen die Larven. Pfui! Wir haben das Mittel heute ausgestreut um auf Nummer sicher zu gehen.

Uns gefiel der Ort so gut dass wir auch nach dem Besuch mehrere Tage lang dort standen. Jarek übte jeden Tag schwimmen und lernte über das tauchen knapp unter der Wasseroberfläche, dann auch das schwimmen. Es geschah ganz natürlich und ohne viel Zutun. Wir sollten ihm einige Male zeigen wie es geht und irgendwann hatte er den Dreh raus und es funktionierte einfach. Wunderbar!

Das Wetter machte uns zu schaffen. Es regnete viel und die Nachmittage und Nächte waren eiskalt. Wir wachten nachts auf weil wir froren und die Heizung lief auf Hochtouren. An einem Tag hatten wir sogar Schneeregen und ich dachte ich wäre im falschen Film. Gehts noch? Da wandere ich extra in den Süden aus und dann schneit es?

Wir nutzten das fiese Wetter aus um in die Terme zu gehen. Das war ein Erlebnis. Schneeregen von oben, heißes Wasser am Körper. Johanna fands allerdings scheiße und wir nahmen sie daraufhin nur noch bei Sonnenschein mit ins Wasser. Sie genoss es sehr.

Unser altes WohnmobilAuch gab es an dem Platz einen Olivenmann, wie wir ihn nannten. Er kam täglich vorbei und schaute ob jemand mit Wohnmobil Sachen von seinem Hof brauchen könnte. So sind wir jetzt um 10 Liter reicher an frischem, einzigartig leckerem Olivenöl (Da kann das Bioladenöl einpacken) und vielen leckeren Orangen und Mandarinen.

Am Dienstag starteten wir unsere Weiterreise. Einmal quer rüber auf die andere Seite des Meeres war der Plan. Wir hatten eine neue Arbeitsstelle in Bovalino und waren gespannt, denn auf dem Hof leben drei unbeschulte Kinder und wir hofften uns gegenseitig Inspiration geben zu können.

Karl- Heinz machte uns kurzerhand einen Strich durch die Rechnung und ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich bin, dass die Italiener mittags Siesta machen und dafür abends lange aufhaben.

Wir kamen mal wieder nur mit 40/50 km/h den Berg hoch und der Motor heulte dabei laut. Auch merkten wir wenig Zugkraft und stellten ein Verkehrshindernis dar. Auf einem Platz mitten in der Pampa hielten wir an und ließen uns vom ADAC eine Werkstatt sagen die wir anfahren konnten. Also los Richtung Rosarno. Und auf einmal funktionierte das Womo wieder wie immer. Also drehten wir um um auf unsere usprüngliche Route zu fahren. Aber Karl-Heinz gefiel die Richtung nicht. Er muckte rum und nach 5 km Fahrt entschieden wir uns erneut die Richtung zu wechseln und vorsichtshalber zur Werkstatt zurück zu fahren. Doch das Auto fuhr wieder normal. Ok. Dann doch Richtung Hof. Wir wendeten und fuhren weiter, doch der Alte weigerte sich und hatte wieder keinen Zug. Das darf doch nicht wahr sein! Wir fühlten uns von unserem Auto veräppelt. In die eine Richtung ging es gut und in die andere nicht!? Die Kinder saßen unterdessen auf ihren Plätzen und pusteten das Auto an um ihm zu helfen.

Da der ADAC der Werkstatt über unsere Ankunft und unser Problem berichtet hatte, nahm sich der Werkstatttyp auch sofort Zeit als wir ankamen. Leider sprach er kaum englisch und wir kamen nicht weit, ihm unser Problem genauer zu erklären. An dieser Stelle ein Tipp für alle die ins anderssprachige Ausland fahren: Werdet ADAC Plus Mitglied. Wir haben an dem Abend einen reibungslosen Service erhalten. Mit Dolmetscher und allem Pipapo.

Unser Auto erhielt daraufhin eine Dieselpumpenreinigung und wir wagten die Weiterfahrt. An diesem Abend jedoch kamen wir nicht weit, denn das Fahren fühlte sich genauso mistig an wie vorher. Wir hatten also eine ordentliche Stange Geld in den Sand gesetzt und mussten in der Dunkelheit einen Schlafplatz finden und die Kinder abfüttern. Da wir keine Lust auf irgendetwas hatten, fuhr ich kurzerhand irgendwo von der Bundesstraße ab und wir landeten in einem kleinen, recht gepflegten Dörfchen namens Melicucco. Nur, wohin stellen? Beim Abbiegen sah ich in die andere Richtung einen großen LKW vor einer Einfahrt und ich beschloss umzudrehen um mich hinter ihn zu stellen.

Frei nach dem Motto Scherben bringen Glück, rammte ich mit geballter Kraft an einen Laternenpfahl und zerschmetterte damit unser komplettes Rücklicht. Das war uns dann auch egal. Solange es nur das Rücklicht ist- gibt ja schließlich zwei davon….

Wir fanden hinter dem LKW Platz und Peter drehte eine kleine Runde als er von zwei Italienern angesprochen wurde. Sie fragten, ob wir Hilfe bräuchten und Peter erklärte ihnen, dass wir einen kleinen Unfall hatten und unser Auto kaputt sei und wir deswegen eine Nacht hier stehen würden. Und wie es der Zufall will, hatte ich uns tatsächlich genau vor das Tor einer LKW-Werkstatt geparkt und die beiden sagten uns, dass wir dort am nächsten Morgen um 8 Uhr hingehen sollten für ein neues Rücklicht Kostet wenig.

Nächster Morgen, neues Glück? Nachdem Peter zur Werkstatt gelaufen war, kam er zurück und meinte, wir sollten da jetzt mal reinfahren, denn sie bauen uns schnell ein neues Rücklicht dran. Da wir alle noch im Schlafanzug waren (außer Peter natürlich) und einen nüchternen Magen hatten, erfreute ich mich nicht sehr über diese Nachricht, denn ich fühlte mich noch nicht ausgehfertig. Wir taten es natürlich trotzdem und unser Licht war innerhalb von fünf Minuten gewechselt.

Jarek und Anton schauten dabei im Schlafanzug zu. Leider habe ich kein Foto gemacht aber ich möchte euch eine Situation beschreiben, die ihr sehr wahrscheinlich in Deutschland niemals so erleben werdet:

Die beiden Jungs standen neben dem Werkstattmann und schauten zu während vier andere Männer sich um sie herum stellten und begannen, mit ihnen auf italienisch zu sprechen und ihnen zwischendurch liebevoll die Wangen zu tätscheln.. Dass die beiden kein Wort verstanden war den Italienern egal, die quatschten einfach munter weiter. Danach wurden die Kinder mit heißem Kakao und Waffeln versorgt während wir Eltern feinsten Lavazza Kaffee genießen durften. Das war eine tolle Stimmung. Die hatten richtig Spaß und wir auch. Das war Herzlichkeit von ganz innen und Kinderfreundlichkeit die ich so in Deutschland (fast) noch nie erlebt habe. Und das war nicht das erste Mal in Italien.

Auch schaute sich die Werkstatt unseren Motor nochmal an und fand heraus, dass beim Filterwechsel eine Dichtung vergessen wurde. Diese wurde natürlich neu eingesetzt und bezahlt, wir sagten Ciao ciao und fuhren weiter Richtung Arbeitsstelle.

Karl-Heinz fuhr ok. Anfangs waren wir unsicher ob sich etwas verbessert hatte, beschlossen aber weiterzufahren und abzuwarten, denn wir mussten einen Berg hinauf. Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass es gut ist. Jedenfalls hat er uns nicht sitzen lassen bisher.

Kurz vor Ankunft beim neuen Hof bogen wir ab Richtung Meer. Wir hatten Sehnsucht und Hunger und beschlossen etwas zu essen bevor wir weiterfahren. Da wir nach dem Stress endlich mal wieder Entspannung spürten, entschieden wir uns dazu eine Pause von einigen Tagen zu machen und die Arbeit zu verschieben. Gesagt, getan.

Am Donnerstag wurden wir herzlich von Alessia, Gisella und Marco in Bovalino empfangen.

Auch drei Mädels wohnen dort. Sie sind drei, drei und sechs Jahre alt und die Älteste geht ebenso wenig in die Schule wie Jarek. Das Projekt ist sehr interessant. Da es vor allem in Kalabrien unüblich ist, biologischen Anbau zu betreiben, leisten die drei mit ihrem Land Pionierarbeit. Sie bewirtschaften seit einem Jahr fünf Hektar Land und möchten ein Netzwerk von Höfen aufbauen, die sich gegenseitig Produkte zukommen lassen. Dadurch lernten wir auch Carmelo kennen, ein Nachbar und Freund, mit dem sie diesen Gedanken bereits leben.

Wir wurden sofort reich beschenkt. Carmelo brachte uns selbst gepresstes Olivenöl, frischen Kürbis und einen veganen Schokoaufstrich, den wir bewerten sollten. Lecker!

Ein Leben an den Schwefelquellen Italiens

Die Arbeit bestand im Kochen, aufräumen, Kinder bespaßen, Gemüsegarten pflegen usw. Wir waren zufrieden und unsere Kinder fühlten sich wahnsinnig wohl dort. Da die Familien am Wochenende das Grundstück verlassen um ihre Eltern zu treffen, schreibe ich gerade vom Strand aus, an dem wir seit Freitag Abend wieder stehen. Wenn wir am Tisch sitzen und essen, sehen wir die Weite des Wassers, die Kinder bauen Sandburgen, Johanna hält draußen in meinem Arm ihren Mittagsschlaf und Peter und ich haben unsere Projekte an denen wir arbeiten.

In unserem Wohnmobil fühlen wir uns (meistens) sauwohl und bis auf die normalen Diskrepanzen unter Menschen und das tägliche Lernen und Wachsen aufgrund neuer oder alter Herausforderungen, läuft alles prima.

Wir sind glücklich zusammen und finden immer mehr innere Ruhe, werden durch diese Reise unglaublich in Geduld, Toleranz und Kreativität geschult. Wer mich kennt weiß, dass Geduld absolut nicht zu meinen Stärken gehört aber mit diesem Lebensstil werde ich vielleicht noch zum Buddha.

In Gesprächen mit anderen Wohnmobilisten merke ich immer wieder, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass wir hier wir sind, dass wir weit weg vom Stadtleben gesünder aussehen und dass individuell und als Paar neue Entdeckungen stattfinden.

Zwar hat das Leben mit begrenztem materiellem Luxus auch Nachteile, aber die Vorteile sind denen meilenweit voraus.

Nach zwei Monaten Reise spüre ich langsam wie der ganze alte Ballast abfällt, wie ich tief im Körper Entspannung fühle und mich von dem Stress erhole den wir mit Wohnungsauflösung, Verkauf, Versand, Abholung, drei kleinen Kindern, Schule, Womoausbau, Erwerbsarbeit…hatten. Wie ich langsam loslassen kann von Ängsten ums Geld oder um ein kaputtes Auto, um kranke Kinder oder fehlende Gesprächspartner in Deutschland.

Da kommt ein Urvertrauen ans Licht welches ich so intensiv nur von wenigen Momenten in meinem Leben kenne. Da ist eine Ahnung von dem, was weisere Menschen sagen: Vertraue! ( In das Leben, in die Entwicklung deiner Kinder, in die Menschen, in Gesundheit, in Beziehungen, in der Liebe, ins Universum, zu Gott, in eine Religion,…)

Das wünsche ich auch dir! Dass du vertrauen kannst. Vor allem in dich selbst, denn du bist einizgartig, voller Intuition und hast eine sonnige Mitte! Ganz gleich was äußerlich zum Vorschein kommt!

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