Unsere tägliche Routine auf reisen im Wohnwagen

Unsere tägliche Routine auf Reisen im Wohnwagen

Klar, wir haben so viel weniger Gepäck im Schlepptau als wenn wir in einem Haus leben würden und gleichzeitig doch alles, was wir irgendwie brauchen.

Im Laufe der letzten Wochen sind ein paar Schätze hinzugekommen, weil wir gemerkt haben, dass essentielle Dinge fehlen. Für alle die jetzt fragen, warum wir den Rödel nicht noch aus der Zeit mit Karl- Heinz haben: Wir konnten uns all die Prachtstücke damals nicht leisten.

Damals waren wir finanziell so dermaßen am Arsch, dass wir nicht mal einen Tisch für draußen kaufen konnten, geschweige denn ein Sonnensegel oder Vorzelt.

Im Gegenteil, täglich räumten wir den schweren Tisch raus und abends wieder rein ins Wohnmobil.

Tisch ist auch heute das richtige Stichwort. Dadurch, dass wir die komplette Mitte unseres Buses frei haben, starteten wir im Januar mit einem eigens gebauten Klapptisch, der als Schreibtisch dienen sollte.

Es hat sich allerdings schnell herausgestellt, dass wir das Auto selten zum arbeiten mutzen wollen, da wir im Wohnwagen den Luxus zweier Tische genießen.

Unser Klapptisch ziert demnach den Bereich vor der Wohnwagentüre und fünf neue Stühle reihen sich drumherum.

Durch unser neues Sonnensegel fällt bereits eine Routine weg, die ich persönlich als lästig empfand: Das abendliche Ankippen der Stühle bzw. das Einräumen des Holz(!)tisches in den Vito.

Dieser vier Meter lange „Lappen“ namens Sonnensegel erfüllt seine Aufgabe vielfältig und dient neben dem Schutz vor, wer hätte es gedacht, Sonne, auch dem vor Regen.

Doch einige Arbeiten bleiben.

Sollte ich abends feststellen, dass sich niemand im Laufe des Tages dazu erbarmt hat, den Wassertank aufzufüllen, so ist die Freude riesig, wenn ich mich schlaftrunken und mit Gießkanne bewaffnet, auf die Suche nach dem nächsten Wasserhahn begebe.

Und was passiert mit dem Abwasser?

Das muss natürlich auch täglich entsorgt werden. Und wäre die Ansciht der Eimer nicht so widerlich, würde ich dir glatt ein Foto davon zeigen, wie wir unsere „Eimerkonstellation“ optimiert haben, sodass wir nicht für jeden Eimer rausrennen müssen.

Also das Abwasserthema ist ein ziemlich unbeliebtes in unserer Familie. Logisch oder?

Tipp: Überlegt euch eine feste Routine, die Struktur gibt und dafür sorgt, dass immer genügend Wasservorrat im Mobil ist.

Alb Filter fürs Camping, Campingzubehör, Wasserfilter auf Reisen

Und wo wir gerade beim Thema Wasser sind, ploppt die Frage nach ordentlichem Trinkwasser unwillkürlich auf.

Ich kenne keine einzigen Langzeitreisenden, die Wasserkisten schleppen wollen, geschweige denn Platz dafür haben. Und ganz ehrlich: Plastikflaschen sind out, oder?

Seitdem wir Anfang des Jahres aufgebrochen sind, nutzen wir den Alb- Filter und möchten ihn dir gerne auch empfehlen.

Wir konnten mit den beiden integrierten Filtern, die extra für Reisende entwickelt wurde, sogar chlorhaltiges Wasser in Spanien zu Trinkwasser verzaubern.

Schau mal hier: Zum Alb Filter fürs Campen

Das Teil ist praktisch, leicht verstaubar und hochwertig verarbeitet.

Die drei Routinepunkte zum Thema Wasser sind demnach:

  1. Frischwassertank füllen
  2. Abwassertank leeren
  3. Trinkwasser filtern und abfüllen –> Mit dem Alb Filter

Aber damit nicht genug.

Lasst uns über menschliche Bedürfnisse wie den Toilettengang reden.

Alb Filter fürs Camping, Campingzubehör, Wasserfilter auf Reisen

Für uns als Familie kam die weit verbreitete Chemietoilette nie in Frage!

Daher haben wir uns für eine Trockentrenntoilette entschieden.

Da ich das Glück eines handwerklich sehr begabten Mannes habe, fiel unsere Wahl auf die Rescue Variante, die wir nach unseren eigenen Vorstellungen im Wohnwagen verbauten.

Die Trockentrenntoilette von meinetrenntoilette.de funktioniert wirklich 1A.

Und das Wichtigste: Sie stinkt nicht!

Flüssiges leeren wir ca. alle 3 Tage (5 Menschen und ein 12 Liter Tank), Festes mindestens 1x täglich, wobei ich eine derart feine Nase habe und dazu neige, den kleinen Beutel nach jedem Klogang zu wechseln.

Halten wir fest:

  1. Pipitank leeren alle 3 Tage
  2. Feststoffe wegbringen (mehrmals) täglich

meinetrenntoilette.de trockentrenntoilette camping rescueWas noch?

Spülen, spülen, spülen!

Der Luxus einer Spülmaschine bleibt uns auf reisen natürlich verwehrt und die Konsequenz daraus lautet: Spüle was das Zeug hält!

Manchmal glaube ich, der mehrmalige Gang zum Waschhäuschen zählt beinah die 10000 Schritte, die der Mensch am Tag gehen soll.

Und ganz ehrlich, das Spülen kostet Zeit, denn mit 5 Gäbelchen, 5 Tellerchen und 5 Gläschen ist es leider nicht getan.

Warme Mahlzeiten hauen richtig auf die Kacke. Meist stehe ich danach für den Abwasch um die 30 Minuten am Spülbecken- Yeah!

Und last but not least: Bettabbau und abendliches Aufbauen. Da wir Erwachsenen dort schlafen, wo sich tagsüber die Rundsitzgruppe befindet, dürfen wir jeden Abend für Ordnung sorgen und den Tisch leer räumen, sowie unser Bett aufbauen.

Morgens verschwindet die Bettwäsche nach ausreichendem Lüften im größten Schrank des Wohnwagens und abends beginnt das Spiel von vorne.

Ich könnte jetzt noch vom Wäschewaschen, Einkaufen und Auf -und Abbau bzgl. der Weiterreise erzählen, doch dieser Artikel widmet sich der täglichen Routine und ist somit vollständig.

Welche Erfahrungen hast du beim Camping gemacht? Hast du Fragen an uns?

Wir freuen uns über deine Nachricht in den Kommentaren!

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