Was wir 2022 verdient haben

In den letzten Monaten habe ich viel zu viel gedacht!

Das „Frei als Familie Festival“ im September war der Startschuss für eine neue Ära meines gesamten Lebens.
Es hat so viele intensive Prozesse in Gang gesetzt und mich mit einem festen Knall auf den Boden der Tatsachen geschleudert.

Frei als Familie steht seit dem zweiten Halbjahr 2022 über allem. Und wenn ich sage „über allem“, dann meine ich es auch genau so!

Denn Peter und ich haben uns entschieden. Wir haben unseren Herzen zugehört, gelauscht, gehorcht, gewartet, uns in Geduld geübt und sind volle Kanne in den Prozess der Veränderung eingetaucht. Abermals!

Aus dem Samen einer Idee, die bereits Mitte letzten Jahres durch Peter entstand, wurde Frei als Familie und dort, wo ein Neuanfang beginnt, gilt es Altes loszulassen.

Der Veränderungsprozess war dieses Mal heftig, denn diese Entscheidung brachte seine Nebenwirkungen in vollem finanziellen Ausmaß mit sich!

Wir sagten Kunden ab, die uns gerne für ihr Marketing gebucht hätten, schrumpften das Arbeitspensum der Aufträge ein die wir bereits hatten, investierten in Facebook Werbung für unser Festival und verbrachten tausende Stunden mit der Vorbereitung des großartigen Events.

Das mag alles total einfach klingen und vielleicht gehst du davon aus, dass wir auch bereits Millionäre sind, denn das wird ja landläufig erzählt:

Mach dein eigenes Online Business und du verdienst nach acht Wochen sechsstellig!

So ein Bullshit!

Und so geht es auch uns. Wir haben im ersten Halbjahr gut fünfstellig verdient und sind keine Millionäre.

Sorry not sorry, wenn ich hiermit ein Bild zerstöre, welches durch zu viele selbsternannte Marketing Gurus immer noch aufrecht erhalten wird.

Und ich verrate dir mal was: Wir könnten längst sechsstellig verdienen, ob Millionäre oder nicht, doch es gibt etwas, was uns davon abhält: Unsere Ethik!

Wir sind gekommen um zu bleiben. Wir sind gekommen um anderen eine echte Unterstützung zu sein.

Wir sind nicht hier, um dir Dinge zu erzählen die geil klingen, damit wir möglichst viel Geld an dir verdienen. Wir haben keinen Bock auf so eine Arbeit.

Der Erfolg unserer Kunden spricht für sich, denn wir leben einzig und alleine durch Empfehlungen.

Wir haben nur ein einziges Mal in unserer gesamten Laufbahn mit Marketing mit Herz Werbung für einen viertägigen Workshop geschaltet. Das war´s. Jeder andere Kunde kam und kommt durch Mundpropaganda.

Und wenn du das hier liest und mit dem Gedanken spielst, dich online selbstständig zu machen, dann lade ich dich von Herzen ein, dir über den wahren Grund Gedanken zu machen.

Es ist geil, Millionen zu verdienen, keine Frage! Aber es ist nicht geil, anderen Menschen die Karotte vor die Nase zu halten, um an ihr Geld zu kommen!

Doch auch bei uns hat was gezwickt in Bezug aufs Geld verdienen: Wir haben konstant Zeit gegen Geld getauscht und das musste ein Ende haben!

Die Zeit als Familie stand und steht immer an erster Stelle und ein Unternehmen zu führen, welches auf direktem Zeit- Geld- Tausch basiert, hat uns zunehmend nicht mehr geschmeckt.

Also weg damit! Weg mit all den Dingen, die uns so quer sitzen wie ein schmerzhafter Furz!

Auf ins Festival.

5100 Teilnehmer von jetzt auf gleich, das ist der Oberhammer. Und dabei erinnere ich mich noch zu gut an meinen Frust, als wir drei Tage vor dem Start standen und gerade mal 1200 Anmeldungen hatten.

Oh, wie war ich enttäuscht.

Oh, wie war ich frustriert.

Oh, wie hatte ich Angst.

Angst davor, dass unsere Entscheidung beknackt ist und wir vielleicht doch besser die Kunden angenommen hätten, statt in das Festival zu investieren.

In meinem Kopf wiederholten sich die Gedanken wie in niemals enden wollenden Schleifen und mittlerweile konnte Peter mein Kopfkino schon gar nicht mehr hören.

Ich zweifelte an meiner Kompetenz in allen Bereichen meines Seins, fragte mich, ob ein Online Business überhaupt zu mir passt, wünschte mir auf der Stelle einen Angestelltenjob oder einfach nur Mutter zu sein.

Ich suchte nach der Rettung im Außen und ignorierte die Signale meines Körpers!

Nachts konnte ich nicht schlafen und flehte meine kreisenden Gedanken an, sich zu verpissen.

Doch sie blieben. Hartnäckig wie ein Pickel, der nicht verschwinden will.

Ich sah mich bereits als alte Frau, die ihren Enkeln weder von ihrer Selbstverwirklichung erzählen würde, noch von dem monetären Erfolg.

Okidoki, so stand ich also da, quälte mich über einige Tage und suchte klammernd nach Alternativen in meinem Denken, doch ich fand sie nicht.

Am Freitag, den 16.09.2022 passierte plötzlich etwas magisches: Ich gab auf!

Ich gab auf zu kämpfen.

Ich gab auf zu hoffen.

Ich gab auf, mich an Erwartungen zu klammern.

Ich ließ los. Alles. Und die Tränen konnten endlich fließen.

FLOW stellte sich ein. Der reißende Bach, der meine Wangen berührte mündete in einem tiefen Gefühl von „Alles ist gut. Ich bin getragen!“

Und da stand ich also: Zart wie ein rohes Ei, wissend, dass der Drang nach Kontrolle meine glückliche Lebenszeit fressen würde.

Mein Körper hatte endlich gewonnen und durch die Tränen auch meinen Verstand davon überzeugt das es vorbei ist!

Was für ein schmerzhafter und zugleich befreiender Prozess, vom Kampf in den Frieden!

Das Festival begann und als ich mit sehr viel Leidenschaft, Hingabe und Liebe all die Emails für die Teilnehmer verfasste, konnte ich regelrecht zusehen, wie die Teilnehmerzahlen minütlich stiegen.

Kaum zu glauben, was Vertrauen erschaffen kann, wenn wir es mit jeder Zelle unseres Körper spüren können oder?

Und um die reißerische Überschrift zu beantworten: Wir haben 2022 alles verdient was wir uns wünschen! Nicht nur dieses Jahr, sondern immer. Überall. Jederzeit.

Es geht nicht um Zahlen, natürlich brauchen wir ausreichend Geld zum leben, aber im Grunde des Seins geht es immer um folgende Fragen, durch deren Beantwortung das Geld verdienen als „Nebenwirkung“ passiert:

Erlaubst du dir, alles zu verdienen? Erlaubst du dir, genug zu sein?

Erlaubst du dir, aus der Tiefe deines Herzens glücklich zu sein, geachtet dessen, was sich vom Schatten ins Licht verwandeln möchte?

Fortsetzung folgt…

Diesen Beitrag teilen:

Das könnte dich auch interessieren:

Sind wir Menschen überhaupt in der Lage, in Gemeinschaft zu leben?

Mein rechter Zeigefinger scrollt bei Instagram hoch und runter. Ich tippe auf diverse Storys von Menschen, die ich, warum auch immer, manchmal interessanter finde als mich selbst. Ich sehe hochglanzpolierte Videos und solche, die mich eher an meinen Lebensstil erinnern. Mütter, die den Haushalt in ihrem 300qm großen Haus schmeißen, Unternehmerinnen, die ihren millionenschweren Kontostand in die Kamera halten und Menschen wie mich: Mamas, die mit ihren Familien auf reisen sind oder aber gerade ausbrechen. Ja, woraus denn ausbrechen? Ist Ausbrechen nicht eine Illusion? Mein Ziel der Reise war und ist es nicht, hardcore mit 37392 Dogmen durch die Welt…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Verpasse keinen neuen Bericht

Das könnte dich auch interessieren: